Was heisst eigentlich …?
Definitionen der wichtigsten SEO-Begriffe

Link Building, Meta-Tags, Duplicate Content und Social Signals: Fachbegriffe über Fachbegriffe, die im Onlinemarketing-Universum herumschwirren, sobald man in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eintaucht. Doch keine Sorge, mit unserem kleinen ABC gehst du in den SEO-Untiefen bestimmt nicht unter! Wir geben dir hiermit gewissermaßen die nötigen Schwimmflügerl für den ersten Sprung mit auf den Weg. In diesem Sinne: Herzlich willkommen in der Welt von SEO. Was normalerweise verpönt ist, ist heute absolut legitim: Ab geht die Post, lasst uns mit Fachbegriffen um uns werfen!

A wie Alt Attribut

Für eine abwechslungsreiche und optisch ansprechende Website sind Bilder wichtig. Damit Google erkennt, was auf einem Bild gezeigt wird, muss man das Bild durch eine aussagekräftige Beschreibung als Alt-Attribut erklären. Diese Bildbeschreibungen werden mit einer Website an Google mitgeliefert und sind ein Kriterium für eine höhere Sichtbarkeit in den Suchergebnissen, vor allem aber auch in der Google-Bildersuche.

B wie Black Hat SEO

Das schwarze Schaf der Suchmaschinenoptimierung wird Black Hat SEO genannt. Dabei werden bewusst Richtlinien von Google missachtet und manipuliert, um bessere Rankings zu erzielen. Gearbeitet wird mit Linkfarmen oder auch mit versteckten Texten. Von Black Hat SEO raten wir dir jedoch ab, denn wenn Google auf den Regelverstoß aufmerksam wird, verlierst du schneller an Sichtbarkeit, als dass du „Suchmaschinenoptimierung“ sagen kannst. Wir empfehlen dir das Gegenteil von Black Hat SEO – das sogenannte White Hat SEO, welches regelkonforme und nachhaltige Maßnahmen beinhaltet.

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C wie Content

Da ist er schon: Content, das Herzstück einer jeden Website. Gutes Bildmaterial, lesenswerte Texte und weitere Video- und Audioinhalte – all das versteht man unter hochwertigem Content. Spannende Inhalte sind es, die Leser*innen auf eine Website ziehen und dort halten, deshalb ist Content-Marketing eine der wichtigsten Bereiche in der OnPage-Optimierung.

D wie Duplicate Content

Sind Website-Texte (bzw. Content im Allgemeinen) kopiert und schwirren genau so schon irgendwo im Web herum, spricht man von Duplicate Content oder auch einem Plagiat. Google will seinen Nutzer*innen einzigartige Inhalte bieten, Duplicate Content ist deshalb ein No-Go. Was dazukommt: Es ist auch rechtlich problematisch, Inhalte von Dritten zu übernehmen. Deshalb wird Duplicate Content von Suchmaschinen ungern gesehen, die organische Sichtbarkeit der eigenen Website in der Suchmaschine kann dadurch sinken.

Was tun mit Inhalten, bei denen man Duplicate Content nicht vermeiden kann? Bei Webshops kann das beispielsweise ganz leicht passieren: um doppelte Inhalte zu vermeiden, sollte ein Canonical Link gesetzt werden. Das bedeutet, dass ein Hinweis auf die Originalseite hinterlegt wird, somit weiß die Suchmaschine, welcher Text als Hauptversion gelten soll; für User*innen ist dieser Hinweis nicht sichtbar.

E wie Erreichbarkeit

Du möchtest eine Website aufrufen, doch eine Fehlermeldung wird ausgespuckt: Die Website ist gerade nicht erreichbar. Das kann mehrere Ursachen haben, etwa Server-Probleme der Betreiber*innen. Tritt das Problem öfters auf, muss dringend gehandelt werden, um Google und Besucher*innen nicht zu vergraulen.

F wie Featured Snippet

Einen Platz auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse ist gut, ein Featured Snippet ist noch besser. Damit ist ein besonders auffälliger Treffer in den Suchmaschinen gemeint, der an erster Stelle recht groß bereits in der Ergebnisliste Antwort auf die gesuchte Frage liefert. Aufzählungen, Listen, Tabellen und Definitionen bringen es beispielsweise besonders oft zum Featured Snippet.

G wie Google Update

Google ist ständig drauf und dran, seinen Ranking-Algorithmus für seine User*innen zu verbessern. Deshalb rollt der Suchmaschinengigant mehrmals pro Jahr Updates aus. Bei diesen lässt sich Google jedoch nur ungern in die Karten schauen und gibt ganz allgemein nur wenige Infos über seinen Algorithmus preis. Nach einem Google-Update kann es schon einmal vorkommen, dass eine Website plötzlich merklich an Sichtbarkeit gewinnt oder verliert und damit einhergehend die Rankings in den Suchergebnissen dementsprechend abfallen. Vernünftige SEO-Maßnahmen, die kontinuierlich umgesetzt werden, also eine solide technische Basis der Website und Content mit Mehrwert, können negative Auswirkungen abfedern. Wie du siehst, wird uns in der Suchmaschinenoptimierung nie langweilig – es warten immer neue Herausforderungen auf uns.

Du willst mehr über Google-Updates und ihre Auswirkungen erfahren? Wir haben weitere Infos dazu für dich in einem Blogbeitrag zusammengefasst: Wissenswertes zum aktuellen Google Core und Page Experience Update.

H wie H1 oder Headlines

Eine Website braucht Headlines, also strukturierte Überschriften. Diese Überschriften, Unterüberschriften, Unterunterüberschriften usw. (im HTML-Code als H1, H2, H3 usw. bezeichnet) verleihen einer Website Ordnung, geben Google Auskunft über Prioritäten und machen sie auch für Leser*innen übersichtlich. Eine unsaubere Struktur wertet Google als schlechtes Zeichen. Wichtiger Tipp für alle SEOs und Websitebetreiber*innen: Verwende IMMER nur eine H1 pro Seite. Diese ist besonders wichtig und verrät der Suchmaschine, worum es auf dieser bestimmten Seite geht.

I wie Index

Genauer gesagt: Sichtbarkeitsindex. Dieser ergibt sich aus der Position und der Wertigkeit einer Website in den Suchmaschinenergebnissen und wird von den unterschiedlichen SEO-Softwares auf unterschiedliche Arten berechnet. Diese Faktoren spielen dabei eine Rolle:

a) die Anzahl an Suchbegriffen, für die eine Website rankt,
b) die jeweiligen Positionen der Suchbegriffe sowie
c) die Beliebtheit der Suchbegriffe.

Ein Beispiel gefällig? Bei der Website des Ratscher Landhauses konnten wir den Sichtbarkeitsindex innerhalb der Betreuungszeit massiv verbessern. Hier erfährst du mehr: SEO für das Ratscher Landhaus.

J wie (Link) Juice

Link Juice, banal übersetzt „Linksaft“, beschreibt die Verteilung und Positionierung von Links und deren Stärke. Den Link Juice kannst du dir auch tatsächlich als kraftvollen Saft vorstellen, der (meistens) von der Startseite aus an viele weitere Seiten weiterfließt und seine Kraft so weitergibt. Sind also zum Beispiel 4 Links auf einer Seite, wird der Link Juice durch 4 geteilt: Jeder Link erhält 25 % der Power. Wählt man nur eine wichtige Verlinkung, gibt der Link die volle Kraft von 100 % an die Zielseite weiter. Durch eine kluge Verknüpfung aller Website-Inhalte können sowohl Leser*innen als auch der Google-Bot durch die Website geführt werden. Es lohnt sich also, den Aufbau einer Website und die Verlinkungen zwischen den Seiten strategisch zu durchdenken, denn auch dieser Faktor kann zu guten Suchmaschinenergebnissen beitragen.

Laptop mit Lupe weiß

K wie Keywords

Unter diesem zentralen SEO-Begriff versteht man Suchbegriffe und Suchbegriff-Kombinationen, mit denen man in den Google-Suchergebnissen möglichst weit oben gefunden werden möchte. Für ein Hotel in der Wiener Innenstadt könnte das zum Beispiel „Hotel Wien Innenstadt“ sein. Diese relevanten Schlüsselbegriffe gilt es, charmant und sinnvoll in Website-Texten einzusetzen, ohne es dabei zu übertreiben, sonst passiert das sogenannte Keyword Stuffing. Lustigerweise funktionierte diese Technik ca. bis zum Jahr 2000. Heute wird Keyword Stuffing jedoch von Suchmaschinen abgestraft, denn Artikel, Beiträge und Co. sollen Mehrwert bieten und kein Wettkampf um die meisteingebauten Keywords sein. Vorrangig sollten Texte immer für Leser*innen geschrieben werden und nicht für die Suchmaschine – das sieht Google ganz gleich wie die User*innen selbst.

L wie Link Building

Was ein Backlink ist, haben wir bereits weiter oben erfahren. Beim Link Building geht es darum, Backlinks strategisch einzusetzen und auszuwählen. Eine Website erhält dabei durch Verlinkungen stärkenden Rückhalt von externen Websites. Ein Backlink sollte im besten Fall nicht um des Backlinks Willen gewählt werden, sondern auch darüber hinaus Zwecke erfüllen: Brancheneinträge in relevanten Verzeichnissen sind zum Beispiel eine gute Idee, um Neukunden zu generieren.

M wie Meta Description

Eine Meta Description ist die kurze, aussagekräftige Beschreibung des Inhalts der Seite, die auch in der Liste der Suchergebnisse ausgegeben wird. Ist diese Beschreibung nicht vorhanden oder zu lang und wird deshalb abgeschnitten, verschenkst du einen attraktiven Leseanreiz.

N wie noindex und nofollow

Nofollow und noindex sind sogenannte Robots-Tags, die Einfluss auf die Sichtbarkeit einer Website haben. Wird einer Seite beispielsweise der Tag „noindex“ zugewiesen, wird diese Seite von Google nicht indexiert, also nicht gelesen. Ergo: Die Seite kann gar nicht in die Suchergebnisse aufgenommen werden, weil die Indexierung blockiert wird. Somit kann Duplicate Content vermieden werden. Die Nofollow-Tags bedeuten, dass der Crawler Links erst gar nicht verfolgen soll – durch diesen Robot-Tag wird auch kein Link Juice (siehe L) weitergegeben.

O wie Organische Suchergebnisse

Sie sind Herzstück und Ziel der Suchmaschinenoptimierung, denn schließlich dreht sich in der SEO alles um organische Suchergebnis-Erfolge! Grundsätzlich hast du 2 Möglichkeiten, um in den Google-Suchergebnissen vorne zu erscheinen:

  1. Du bezahlst dafür und nutzt GoogleAds – das ist dann aber nicht Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization oder eben SEO), sondern Suchmaschinenmarketing (Search Engine Advertising, also SEA).
  2. Du nutzt das Potenzial der eigenen Website und investiert in eine Optimierung, dafür erhältst du gute organische (also unbezahlte) Suchergebnisse. Letzteres ist in jedem Fall nachhaltiger.

P wie Page Speed

Genauso wie die Erreichbarkeit einer Website bestimmt auch die Geschwindigkeit eines Internetauftritts über seinen Erfolg. Große Bilder, JavaScripts oder andere aufwendige Inhalte verlängern die Ladezeit. Studien zufolge geben ungefähr 50 Prozent aller Besucher auf, wenn eine Website mehr als drei Sekunden braucht, um zu laden. Page-Speed-Optimierungen also nicht vernachlässigen!

Du willst mehr über Page Speed erfahren? Dann bist du bei unserem Blogbeitrag genau richtig. Hier haben wir ein Q&A: Performance, Page Speed und Ladeverhalten von Websites für dich.

Q wie Qualität

Oftmals stellt man sich die Frage, ob man eher auf Quantität und Qualität setzen soll. Im SEO ist die Antwort einfach: Qualität geht immer vor. Nutzer*innen wollen einzigartige Inhalte und Mehrwert, welche durch genaue Recherchen, einzigartige Ideen und Inhalte erzeugt werden. Lieber pro Monat einen Blogbeitrag weniger verfassen als viele Beiträge mit wenig oder gar keinem Mehrwert für die User*innen.

R wie Ranking

Sodala, ein weiterer wichtiger Begriff, den wir in der SEO-Welt nicht umschiffen können. Das Google-Ranking meint im Grunde nichts anderes als die Reihenfolge der Suchmaschinenergebnisse (SERPs) zu einem bestimmten Keyword und die Position der eigenen Website in dieser Ergebnisliste. Hier gilt natürlich: je weiter vorne, desto besser.

S wie Social Signals

Eines der wohl umstrittensten Themen in der SEO: Mit Social Signals, also sozialen Signalen, sind Interaktionen gemeint, die sich auf Social-Media-Plattformen abspielen – Likes, Kommentare und Shares über Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. Darüber, wie stark Social Signals die SEO-Performance einer Website beeinflussen, diskutiert die Fachwelt. Bekannt ist, dass sich soziale Signale zumindest indirekt auf die Sichtbarkeit einer Website auswirken.

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T wie Title Tags

Auch Title Tags gehören zu den Meta Tags (siehe M). Zusammen mit der Meta Description gibt Google den Title Tag in der Liste der Suchmaschinenergebnisse aus. Der Title ist also die Überschrift des einzelnen Suchergebnisses, die Description die Beschreibung darunter. Die Nutzer*innen entscheiden dann anhand dieser Kurzbeschreibung, ob die Inhalte relevant für sie sind und ob sie klicken – oder ob sie nicht klicken, das ist die Frage aller SEO-Fragen.

U wie URL

URL steht für „Uniform Resource Locator“ und beinhaltet die Identifikation, die Zugriffsart und auch den Ort einer Website. URLs gehören zu den SEO-Basics, ihre Bedeutung solltest du nicht unterschätzen. Eine optimale URL-Struktur kann die Sichtbarkeit einer Website deutlich verbessern, die URL einer (Detail-)Seite sollte immer das Fokus-Keyword dieser Seite beinhalten.

V wie Verlinkungen

Darunter versteht man eingehende Links von externen Websites auf die eigene Website. Stell dir vor, du bist Hotelier. Der Tourismusverband stellt dich auf seiner Website vor und verlinkt deine Hotel-Website im Text. Das wäre dann eine Verlinkung beziehungsweise ein sogenannter Backlink, der Google zu verstehen gibt: Hey, diese Website ist relevant! Je vertrauenswürdiger, machtvoller und branchenähnlicher die externe Website, die auf deine verlinkt, desto wertvoller ist der Backlink. Backlink-Generierung fällt übrigens in den Bereich Off-Page-Optimierung, also Optimierungen abseits der eigenen Website.

W wie Wettbewerb

Eine optimale SEO-Strategie passt sich an dein Unternehmen und deine Kund*innen an und behält deshalb auch die Konkurrenz im Blick. So filtern SEO-Spezialist*innen heraus, mit welchen Keywords deine Mitbewerber*innen ranken und entwickeln eine Strategie, mit der du sichtbarer als die Konkurrenz wirst.

X wie XML Sitemap

Eine Sitemap liefert eine hierarchische Übersicht über die Seitenstruktur einer Website und deren Verknüpfungen. Eine übersichtliche Sitemap hilft Google, die Website zu verstehen und zu crawlen. Das XML-Sitemaps-Protokoll wurde 2006 als Standard festgelegt.

Y wie Yoast SEO

Sinnbildhaft für alle Plugins, Helferlein und Softwares da draußen, die einem den Alltag als Suchmaschinenoptimierer*in erleichtern, präsentieren wir dir Yoast, das meistbenutzte SEO-Plugin für WordPress-Websites. An Dinge wie Meta Tags, Keyword-Dichte, Lesbarkeit etc. erinnert einen Yoast, wenn man seinen Content in WordPress einpflegt. So hilft das Plugin dabei, auch nichts von der großen Menge an Kleinigkeiten zu vergessen.

Z wie Zielgruppe

Last but not least: deine ganz persönliche Zielgruppe und eine wahre Grundsatzfrage: Wen willst du mit deiner Website ansprechen? Sich darüber im Klaren zu sein, ist das Um und Auf für erfolgreiches Onlinemarketing. Über Tools wie Google Analytics kannst du herausfinden, wer bereits eine Website nutzt, eigene Erfahrungswerte mit Kunden*innen spielen dabei natürlich auch eine wichtige Rolle. Daran angepasst entwickeln SEO-Manager*innen eine SEO-Strategie mit ausgewählten On- und Off-Page-Maßnahmen.

Damit ist unser SEO-Crashkurs nun auch schon beendet. Und es hat sich ausgezahlt: Sind dir all diese Fachausdrücke ein Begriff, kannst du die Schwimmflügerl abnehmen. Und um alles Weitere kümmert sich gerne unser Team. Wir sprechen fließend SEO. Wir jonglieren nicht nur mit Fachbegriffen, sondern auch mit Fachwissen. Wir übernehmen da, wo du selbst in Sachen Suchmaschinenoptimierung und Onlinemarketing nicht mehr weiterweißt und entwickeln für dich eine maßgeschneiderte Strategie für mehr Sichtbarkeit in der größten Suchmaschine der Welt. Kontaktiere uns jetzt für ein unverbindliches Gespräch!

Falls du dir nach dem ganzen Fachjargon unsicher bist, wie fit deine Website wirklich ist, kannst du dich gerne auf uns verlassen. Wir führen eine unverbindliche SEO-Analyse für deine Website durch.

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