„Es ist spannend, wie schnell sich alles weiterentwickelt und ich find’s cool, Teil davon zu sein.“

Christoph Ringhofer nimmt gleich mehrere Rollen bei WESEO ein: Er ist operativer Geschäftsführer, Projektleiter, Frontend-Teamleiter in Pöllau und Webdesigner. Eigentlich hat er ja Architektur studiert. Da stellt sich die Frage: Wie wird ein Architek zum Webdesigner? Und: Wie schupft er sein Alltag mit so vielen verantwortungsvollen Aufgaben? Kannst auch du Webdesigner werden? Und welche Tipps hat Christoph für BewerberInnen? Er erzählt uns mehr.

Bei WESEO seit: Sommer 2014
Standort: Pöllau
Position: Operativer Geschäftsführer, Frontend-Teamleiter

Christophs Frontend-TeamkollegInnen in Pöllau: Jessica Gauster, Magdalena Karner, Anna-Maria-Lagler, Markus Meixner, Melanie Neuhold, Karin SchlofferStefanie Zrim

Christoph Ringhofer an seinem Arbeitsplatz in Pöllau

Random Facts

Essentials auf dem Bürotisch: Snacks n‘ Stuff
Liebste Feierabendbeschäftigung: Frau, Katzen, Netflix, PC, Sport
Fußball oder Tennis: Wenn schon einem Ball nachjagen, dann wenigsten gut dabei aussehen – also Tennis
Peinlichster Lieblingsfilm: 30 über Nacht
Enrique Iglesias oder Led Zeppelin: Led Zeppelin
Traumberuf als Kind: Romanautor
Heimlicher Groupie von: Klaus Lage
Einen Tag lang wär ich gern: Harvey Specter
Traumprojekt: Ein Gerät zu erfinden, das mir erlaubt zu verstehen, was Katzen mir sagen wollen

"Und genau deshalb arbeite ich so gerne hier, weil ich merke, dass wir das alle mit Leidenschaft machen."

WESEO: Wie bist du bei uns gelandet?

Christoph: Der Andi [Anm.: Andreas Grabenbauer, Geschäftsführer von WESEO] ist ja mein Schwager. Dadurch hab‘ ich schon immer viel vom Geschehen mitbekommen. Damals hab‘ ich aber noch Architektur studiert. Mit der Zeit haben wir bemerkt, dass mir die grafischen Sachen liegen, also hab‘ ich nach dem Studium als Grafiker hier angefangen.
Irgendwann hat Andi dann gesagt: Ich brauch‘ morgen eine Website. So hat dann eins zum anderen geführt. Ich hab‘ mich dann auch zuhause immer mehr damit beschäftigt und alles autodidaktisch gelernt.

Hast du Tipps für Leute, die ebenfalls quereinsteigen wollen?

Google ist dein bester Freund. Es gibt kein Problem, das nicht schon mal jemand gehabt hat. Außer vielleicht du hast richtig kranken Scheiß vor. Ansonsten gibt’s da wirklich super Plattformen zum Lernen. Codecademy, video2brain, Stack Overflow und natürlich Youtube.

Grundsätzlich ist es aber echt so, dass es nur dann geht, wenn du es magst. Du musst es wirklich lieben. Du brauchst Leidenschaft. Und genau deshalb arbeite ich so gerne hier, weil ich merke, dass wir das alle mit Leidenschaft machen. Das motiviert halt auch gegenseitig.

Abgesehen von der leidenschaftlichen Crew, was taugt dir noch an deinem Job?

Mir taugt die Schnelllebigkeit, das Arbeiten am Puls der Zeit. Es ist spannend, wie schnell sich alles weiterentwickelt und ich find’s cool, Teil davon zu sein. In der Architektur dauert es ewig, bis ein Projekt fertig ist. Hier hat man immer Abwechslung und was Neues.

Was sind deine Aufgaben als Geschäftsführer bei WESEO?

Hm, da kommt einiges zusammen, weil ich ja nicht nur operativer Geschäftsführer bin. Ich lege die Zeitpläne fest, teile Projekte zu, steh‘ in Kontakt mit den Auftraggebern, behalte den Überblick und setz‘ auch selbst Websites um.

Webdesign-Team in Pöllau bei WESEO

Klingt stressig.

Ja, sicher, Stress gehört eben dazu. Aber man muss da zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden. Der positive motiviert dich. Der negative Stress beginnt da, wo man nicht mehr schlafen kann.

Was tut WESEO, um diesen negativen Stress zu vermeiden?

Wir versuchen rauszufinden, wie Stress entsteht und den dann an der Wurzel zu packen. Wir sind innerhalb kürzester Zeit von drei auf dreißig Mitarbeiter gewachsen, das bringt klarerweise Herausforderungen mit sich. Meistens sind es aber Unsicherheiten, die zum unangenehmen Stress führen. Das Gute ist, dass wir alle super miteinander können, da fällt auch das Kommunizieren leichter. Und am Ende kann man die Probleme eben am besten durchs Reden lösen. Von daher haben wir schon einen riesen Vorteil im Vergleich zu anderen, sehr großen Agenturen.

Kundenzufriedenheit versus Mitarbeiterzufriedenheit, das ist halt auch immer so ein Thema. Der Kunde ist natürlich König, aber unser Team ist Kaiser. Und nur wenn unser Team glücklich ist, können es auch unsere Kunden sein.

"Der Kunde ist natürlich König, aber unser Team ist Kaiser."

Christoph Ringhofer, Webdesigner und Geschäftsführer bei WESEO

Wie würdest du den Job eines Webdesigners in deinem Team beschreiben?

Du bekommst immer eigene Projekte. Bis zur Freigabe des Prototypen hat man noch keinen Kontakt mit dem Kunden, da liegt noch die gesamte Kommunikation beim Key Account. Erst danach liegt alles in deiner Hand, hast direkten Kundenkontakt, legst Zeitschienen mit Kunden fest, hast vielleicht auch persönliche Termine, Telefonate … Irgendwie ist man dann eben auch Projektleiter, jeder leitet sein eigenes Projekt. Generell gibt’s einen sehr regen Austausch, man holt sich Meinungen im Team, und auch von mir gibt’s immer wieder Feedback. Manchmal arbeitet man auch parallel an mehreren Projekten.

Was glaubst du, welche Fähigkeiten braucht man dafür?

Ein grafisches Verständnis und gutes Auge sind essentiell. Aber auch die Bereitschaft, sich autodidaktisch weiterzubilden ist notwendig. Ein gewisses technisches Grundverständnis und Programmierkenntnisse sind sicher auch hilfreich. Den Rest kann jeder lernen.

Hast du Tipps für Leute, die sich bei WESEO als Frontend-Developer oder Webdesigner bewerben wollen?

Portfolio! Alle Zeugnisse und Motivationsschreiben sind nebensächlich, wenn man ein gutes Portfolio mitschickt.
Darüber hinaus ist es mir auch wichtig, dass du bereit bist, ein paar Tage zu uns zum Probearbeiten zu kommen. Wenn sich jemand bewirbt, dann kommt es bei uns nicht nur auf die Fähigkeiten an, sondern: Passt die Person ins Team? Das ist mindestens genauso wichtig. Wir müssen ja auch gut miteinander klarkommen. Es kommt auf den Spirit an.

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