Schlechteres Google-Ranking für Websites mit langen Ladezeiten

Wie bereits Anfang des Jahres von Google angekündigt, wurde das Google Speed Update nun am 9. Juli ausgerollt. Das heißt, dass Websites mit langen Ladezeiten auf mobilen Endgeräten von Google mit schlechteren Rankings in den Suchergebnissen bestraft werden können. Was das für Websites, Onlineshops und die Suchmaschinenoptimierung bedeutet?

Mobile First: Lange Ladezeiten auf mobilen Endgeräten ärgern User

Lange Ladezeiten sollen nun endlich der Vergangenheit angehören. Schon seit 2010 ist Page Speed ein offizieller Rankingfaktor, bisher wurde dafür aber nur die Ladezeit auf Desktops zur Beurteilung herangezogen. Mit dem Mobile-First-Index ändert sich das nun.  Immer mehr User rufen Websites allerdings mittels Smartphones und Tablets auf. Auf dem Heimweg schnell eine neue Wanderhose fürs Wochenende bestellen oder aber auch den nächsten Urlaub suchen und buchen – um hier nur zwei Dinge zu nennen, für die das Smartphone gerne zur Hand genommen wird. Im Jahr 2015 war die Anzahl an mobilen Suchanfragen erstmals höher als jene über Desktop-Browser; mittlerweile werden im B2B-Bereich mehr als 50 % der Suchanfragen mit mobilen Geräten getätigt, im B2C-Bereich sind es sogar über 60 % (Quelle: Sistrix). Tendenz steigend. Dass Informationen so schnell wie möglich verfügbar sein sollen, ist eigentlich klar. Die Absprungrate steigt exponentiell mit der Ladezeit. Mit dem Speed Update setzt Google ein klares Zeichen.

Woran können lange Ladezeiten liegen?

  • Zu große Bilder
  • langsame Serverantworten
  • zu viele CSS-Dateien
  • langsame Datenbanken
  • Unsaubere oder überflüssige Quellcodes
  • zu viele JavaScript-Dateien
  • zu viele 301-Weiterleitungen
  • zu viele externe Skripts

Mobile Website Performance ist entscheidend für das Google Ranking

Bei einer Ladezeit ab drei Sekunden verlassen bereits mehr als die Hälfte aller User die Website (Quelle: Google). Eins, zwei, drei. Weg. Unglaublich, oder? Weitere überraschende Fakten gibt’s in der Google-Studie mit einem klingenden Namen  nachzulesen: Google-Studie „The Need for Mobile Speed“ (PDF)

Natürlich gibt es User, die geduldiger sind. Das sind dann vor allem wiederkehrende Websitebesucher, Online-Stammkunden oder jene, die den erhofften Inhalt dringend benötigen und glauben, ihn nur auf Ihrer Website zu bekommen. Grundsätzlich gilt jetzt aber mehr denn je: Zeit ist Geld.

Wo Millisekunden zählen: Vor allem für Onlineshops sind kurze Ladezeiten wichtig

Der E-Commerce-Riese Amazon hat eine erschreckende Hochrechnung angestellt: Würde seine Ladezeit um nur eine Sekunde steigen, würde ihn das 1.6 Billionen Dollar pro Jahr kosten. Dadurch, dass Ladezeiten nun auch ein mobiler Rankingfaktor sind, würde sich diese Summe womöglich nochmals erhöhen, da die Zugriffe über organische Suchergebnisse vielleicht zurückgehen würden. Immerhin werden in den USA bereits mehr als die Hälfte aller Online-Einkäufe mit dem Smartphone getätigt. Laut Amazons Studie aus dem Jahr 2012 sinkt der Umsatz pro 100 Millisekunden längerer Ladezeit um 1 %.

Speedtest für Ihre Website

Google setzt damit einen weiteren Schritt in Richtung Mobile First, fokussiert sich noch mehr auf seine mobilen Nutzer. Es sind einzelne Faktoren, die für ein schlechtes Ranking in der Suchmaschine verantwortlich sein können. War Ihre Website gestern noch absolut Google-fit, kann sie heute schon nicht mehr den Standards entsprechen. Wir tanzen nach Googles Pfeife. Gestern D-Dur, heute A-Moll. Und übermorgen erfindet Google vielleicht eine neue Tonart. Die Lösung? Dranbleiben. Oder WESEO fragen.

Sie interessieren sich für eine SEO durch WESEO? Oder möchten wissen, ob Ihre Website fit für die Suchmaschine ist? Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung und erstellen für Sie eine unverbindliche Ist-Analyse. Füllen Sie einfach das unten stehende Formular aus, wir melden uns alsbald bei Ihnen.

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